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Das Westpreußische Landesmuseum verfügt über eine umfangreiche Sammlung an historischen Münzen und
Medaillen aus insgesamt acht Jahrhunderten. Aus diesen Beständen hat das Museum dreißig besonders wichtige Medaillen ausgesucht und präsentiert diese vom 7. September bis 17. November 2002 in
der Sonderausstellung
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Vicinia Libera Concors Medaillen die Geschichte
erzählen
Sonderausstellung
vom 29. Dez. 2002 - 12. Jan. 2003 Kommunale Gallerie in Berlin-Wilmersdorf
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Auf den Beginn der Verhandlungen zum
Westfälischen Frieden, 1644
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D ie größte Gruppe innerhalb der Ausstellung bilden die sogenannten Ereignis- bzw. Jubiläumsmedaillen.
Neben den Medaillen auf besondere Ereignisse sind es vor allem Stadtjubiläen, aus deren Anlass zum Teil prächtig und aufwendig gestaltete Medaillen herausgegeben wurden. Auf einer der besonders
schön gestalteten Medaillen findet sich auch der Titel dieser Ausstellung: Vicinia libera concors (Nachbarschaftlich, frei, einträchtig). Das Motto wurde 1754 von der Stadt Danzig auf eine Medaille
geprägt und sollte das Verhältnis Danzigs zum König von Polen charakterisieren.
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Die Ausstellung zeigt in anschaulicher Weise, in welchem Maße Medaillen
auch benutzt wurden, um dynastische oder politische Aussagen zu treffen. Viele der städtischen Medaillen thematisieren deutlich das Verhältnis der Städte zu ihrem
jeweiligen oder vorherigen Landesherrn. In den Friedensmedaillen des 17. Jahrhunderts zeigt sich darüber hinaus eine tief gehende Religiosität und Frömmigkeit.
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Deckelbecher des Freiherrn von der
Recke, Elbing Mitte 18. Jh.
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Andere Medaillen sind bedeutenden Persönlichkeiten gewidmet, die aus Westpreußen stammten bzw. weit da
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Die bedeutendsten der Medaillen werden in Fotovergrößerungen
gezeigt, um dem Betrachter die Feinheiten des zum Teil aufwendigenBildprogramms besser nahe bringen zu können.
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300 Jahre Akademisches Gymnasium
Danzig, 1858
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rüber hinaus bekannt und berühmt waren, wie z. B. der aus Thorn stammende Nicolaus Copernicus.
Zusätzlich zu den Medaillen zeigt die Ausstellung historische Grafiken sowie weitere Exponate, die in einem
direkten Zusammenhang zu den präsentierten Medaillen stehen. In einer Sonderabteilung werden beispielsweise
hochwertige Gold- und Silberschmiedearbeiten gezeigt, die alle eines gemeinsam haben. Aus Schmuck- bzw.
Repräsentationsgründen wurden die Gefäße aus dem 17. bis 20. Jahrhundert mit Münz- und Medaillenbildnissen versehen.
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