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„Westpreußen um die Jahrhundertwende Hermann Ventzke (1847-1936) unterwegs mit der Plattenkamera“
In Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Historischen Museum Berlin vom 8. März bis 4. Mai 2008
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Die Frauengasse in Danzig mit der Marienkirche im Hinter- grund. Rechts am Bildrand ist der Fotograf H.Ventzke
zu sehen, 23.07.1891
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Das Westpreußische Landesmuseum präsentiert mit der Ausstellung „Westpreußen um die Jahrhundertwende Hermann Ventzke (1847-1936) unterwegs mit der Plattenkamera“ und dem sie begleitenden Katalog 70 bisher unpublizierte Fotos von Hermann Ventzke aus den Beständen des
Deutschen Historischen Museums Berlin. Fast alle Fotografien sind in den 80er und 90er Jahren des 19. Jahrhunderts entstanden und daher wertvolle Zeitdokumente aus der ehemals preußischen Provinz Westpreußen
Hermann Ventzke wurde 1847 in geboren und lebte von ca. 1870 bis 1936 in Rathenow an der Havel, wo
er als Lehrer tätig war. Mit dem Fotografieren begann er Ende der 70er Jahre. In den Sommermonaten bereiste er mit seiner Plattenkamera nicht nur seine neue brandenburgische Heimat, sondern auch das Land
am Unterlauf der Weichsel. Dort richtete er sein besonderes Augenmerk auf die Marienburg, den Sitz der
Hochmeister des Deutschen Ordens in den Jahren 1309 – 1457. Hier entstanden auch die meisten seiner
westpreußischen Aufnahmen, von denen in unserer Ausstellung 29 zu sehen sind, Sie lassen unter anderem
den Wiederaufbau der mittelalterlichen Burg unter der Leitung von Conrad Steinbrecht in den Jahren 1882 – 1897 verfolgen. Nicht nur das Interesse an den bedeutenden Städten wie Thorn, Graudenz,
Marienwerder oder Danzig aber vor allem familiäre Bindungen führten Ventzke immer wieder nach
Westpreußen, nämlich nach Hammerstein, Kreis Schlochau, in die Heimat seiner Frau. Eine seiner Fotografien zeigt sie mit ihrem
Vater (Ventzkes Schwiegervater) und der Tochter in dieser kleinen Provinzstadt. Neben der Marienburg sind hier in Hammerstein und dessen Umgebung die meistern seiner westpreußischen Fotos entstanden.
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