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BRUNO KRAUSKOPF (1892 Marienburg - 1960 Berlin)

Marienburg – Berlin – Stavanger – New York
Stationen eines Malers aus Westpreußen

Das Westpreußische

Selbstportrait, USA
1950er Jahre

Landesmuseum erinnert vom 15. Mai bis zum 27. Juli 2003 an den Maler Bruno

Frauenakt, Norwegen
1930er Jahre

Krauskopf. 1892 in Marienburg, südöstlich von Danzig, geborenen, zählt er zu den zahlreichen talentierten Künstlern, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts zwei Weltkriege und deren dramatische Folgen durchlebten und die wegen ihrer künstlerischen Arbeit durch die Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert wurden.
Krauskopf feierte bereits in den zwanziger Jahren erste Erfolge in Berlin, emigrierte nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 zunächst nach Norwegen und von dort aus 1948 in die USA. Bis 1959 lebte er in New York und kehrte dann nach Berlin zurück, wo er 1960 starb.

Die Ausstellung, die 36 Gemälde, Gouachen und Aquarelle

Tanzendes Paar, USA
1950er Jahre

sowie einige graphische

Ruinenlandschaft, Norwegen
1941

Arbeiten zeigt, verfolgt die Entwicklungslinien des malerischen Werkes von Bruno Krauskopf und verdeutlicht dessen stilistische Auseinandersetzung vor allem mit dem Impressionismus, dem Expressionismus und dem Kubismus. Das Westpreußische Landesmuseum würdigt einen Maler, der eine große künstlerische Vitalität besaß und durch die historischen Entwicklungen und den daraus folgenden biographischen und künstlerischen Brüchen nahezu in Vergessenheit geriet.

Zur Ausstellung erscheint ein 104 Seiten umfassender   Katalog   zum  Preis  von  10  Euro.  Führungen  können  nach  Voranmeldung  gebucht  werden.