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Versailles und seine Folgen für die Deutschen in Posen und Westpreußen Dr. Sprungala, Bundeskulturreferent der LWW Termin: 10. Januar
Als Folge des 1. Weltkrieges kam es zum Aufstand der Polen in den drei Teilungsgebieten. Im preußischen/ deutschen Teil kam es zum so genannten
Großpolnischen Aufstand, dessen Demarkationsgrenze, erweitert um einige Gebiete, den sog. polnischen Korridor, zur Basis der deutsch-polnischen
Grenze wurde. Die unter polnische Herrschaft gefallenen Deutschen waren im wieder erstandenen Polen eine ungeliebte Minderheit, die es zu verdrängen
galt. Der Vortrag soll die Folgen von Versailles für die deutsche Minderheit in der 2. Polnischen Republik darstellen.
Seminar: „Vertreibung, Erstarrung, Versöhnung“ Geschichte LK 13 aus dem Kopernikus Gymnasium in Neubeckum
trifft Zeitzeugen der Vertreibung Termin: Januar nach Absprache
Die endgültige Anerkennung der Oder-Neiße- Grenze im Jahr 1991 durch das vereinigte
Deutschland und der berühmte Besuch von Bundeskanzler Willy Brandt in Warschau, der zuvor in einem Kniefall vor dem Mahnmal für die Opfer der Terrorherrschaft gipfelte, sind
das entscheidende Signal für den Versuch einer Versöhnung zwischen Deutschen und Polen. Bedeutende Diskussionspunkte sind auch: die Westverschiebung des polnischen Staates
nach Kriegsende, die Vertreibung der Deutschen, das Verhältnis zwischen der Volksrepublik Polen und der DDR, die Solidarnosc
und letztendlich der Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung.
An dem Generationsübergreifenden Seminar sollen die Schüller des Leistungskurses der gymnasialen Oberstuffe 12 und13 auf die Vertreter der Erlebnisgeneration treffen.
Projekt : Nachts im Museum- Weltkindertag Termin: 31.Januar 17.30-19.00 Uhr
Termin: 1.Februar örtlicher Kindergarten ab 8.00 Uhr -15.00 Uhr
Das Kulturreferat erkundet mit Ihnen, was sich nachts denn so wirklich im Westpreußischen Landesmuseum tut. In Gruselstimmung bringen wir das Museum um
seinen Schlaf! Ausgerüstet mit Taschenlampen führen wir unsere jungen Besucher durchs Museum und nehmen unsere Wächterrolle ernst. Wir beleuchten schaurig-schöne
Museumsstücke, lassen sie im Licht der Taschenlampe mal anders erscheinen, horchen auf nächtliche Geräusche im Haus – und sehen in abgelegenen Winkeln nach dem Rechten.
Denn wer weiß schon, welche Überraschungen uns noch in den sonst verschlossenen Kellergängen und nicht zugänglichen Nischen erwarten.
Im Anschluss daran genießen wir die Spätvorstellung eines Vortrages über die Marienburg, ihre Geschichte und Legenden.
Märchenland Masuren Termin: 7 März um 15.00 Uhr
Diese Märchen und Sagen aus Masuren entführen die Zuhörer in das „Land der dunklen
Wälder und kristallklaren Seen“, jene einzigartige Landschaft im Süden des ehemaligen Ostpreußens. Im großen Kreis europäischer Märchen und Sagen sind jene aus Masuren
relativ unbekannt, doch sie geben uns in ihrer Eigenart Auskunft über das Lebensgefühl und
die Träume jener Menschen in dieser europäischen „Heimat im Rücken der Geschichte“,
wie es der masursche Schriftsteller Siegfried Lenz einmal schrieb, und sie werden so zu einem Schatz, den für die Menschen der Gegenwart zu heben uns wichtig erscheint. In
dieser Lesung werden von Herrn Somplatzki die alten Märchen und Sagen aus dem Gedächtnis des einfachen Volkes neu erzählt,
erweitert durch die Illustrationen und Erklärungen, die das Erzählte auf ihre Weise ergänzen.
Danziger Massaker im Jahre 1308.
Danziger Wissenschaftlerinnen referieren über die Arbeit des Historischen Museums der Stadt Danzig Leiterin des Danziger Rathauses, Frau Wiolet Kmiecik
Termin: 14. März um 15.00 Uhr
In der Kunst ist das Thema kaum bekannt. Die Motive des Danziger Massakers von 1308 wurden oft verwechselt mit dem Blutigen Dominikus-Massaker aus dem Jahre 1368, oder der Brandenburgischen Herrenflut in Danzig im Sommer 1308. In der Kunst entstanden zwar Werke, die mit dem Thema verbunden sind,
jedoch werden sie fälschlicherweise den anderen Ereignissen zugeordnet. Viele dieser Arbeiten wurden bis heute nicht identifiziert.
Der Bildervortrag beinhaltet nicht alle ikongraphischen Kunstwerke. Die Leiterin des Danziger Museums, Frau Wioleta Kmiecik
M.A., möchte dieses Thema zukünftig mit einer musealen Ausstellung darstellen.
Ostdeutscher Osterbasar Termin: 27. März ab 14.00 Uhr
Die ostdeutschen Landsmannschaften bieten im Rahmen dieser Veranstaltung zahlreiche Spezialitäten an und veranstalten einen Markt.
Eine Veranstaltung des Kultureferates in Kooperation mit dem BdV-NRW. Im Rahmen der Familientage im Westpreußischen Landesmuseum und dem Ostdeutschen
Osterbasars wird auch eine Kinderveranstaltung angeboten:. Die Theateraufführung des westpreußischen Märchens.
„Bummelchen“ von Hermann Löns, welches die Kulturreferentin und ihre Assistenten eigens für die Bühne adaptiert haben.
Zwei polnische Wissenschaftler zu Besuch in Münster Termin: 27. März um 16.00 Uhr Dr. Jerzy Kołacki habilitiert an der Universität Posen
Die Vertreibung aus der Sicht der polnischen Wissenschaftler die Historiographie seit 1989. Das Thema Vertreibung ist in Polen mit einem großen Tabu belegt gewesen. Erst seit der Wende in Polen ist auch hier ein
Umdenken angesagt, doch noch immer ist das Thema heikel, da es auf politischer Ebene vor allem in der Ära Kaczyñski noch
immer instrumentalisiert wird. Dr. Jerzy Kołacki stellt in seinem Vortrag wichtige Fragen, die in der polnischen Wissenschaft
gestellt werden: Worin liegen die Ursachen der ständigen Diskussion auf internationaler Ebene?
Warum weckt die Thematik der Vertreibung und der Umgang mit den Vertriebenen so große politische und wissenschaftliche
Auseinandersetzungen zwischen Polen und Deutschen wurde und so viele Emotionen? Warum wurde und wird die Vertreibung in Polen immer noch tabuisiert?
Der Referent stellt Überlegungen zum Sprachgebrauch als „Vertrieben“, “Aussiedler“ oder “Umsiedler“ an und liefert einen
Rückblick auf die polnische Literatur über die Deutschen nach 1945 und speziell die Erforschung der Vertreibung nach 1989. Er
zeigt Tendenzen und Trends in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit auf.
Die wichtigsten Themen, vor allem seit der Jahrtausendwende sind die Debatte über die tschechischen Bene -Dekrete, das
Zentrum gegen Vertreibungen, die privatrechtliche Preußische Treuhand.
Dr. Kołacki fragt, wo der Ort der Vertreibung in der vergangenen polnischen Politik ist und welche Perspektiven er sieht.
Dr. Zdzisław Włodarczyk Pädagogische Hochschule Wieluń Südpreußen – eine vergessene preußische Provinz
Termin: 27. März um 17.30 Uhr
Mit der zweiten und dritten Teilung Polens (1793 und 1795) kamen weite Teile des heutigen Polens, bis hinter Warschau, unter
preußische Herrschaft. Preußen erhielt zudem Danzig und Thorn, die zu Westpreußen
kamen. Die neue Provinz wurde wegen ihrer geographischen Lage gegenüber den anderen preußischen Gebieten Südpreußen
genannt. Im Herbst 1806, nach der Niederlage im Krieg gegen Frankreich, gingen diese Gebiete verloren und wurden zum Napoleonischen Vasallenstaat Herzogtum Warschau.
Diese Zeitperiode wurde aus verschiedenen Gründen stiefmütterlich behandelt. Zum einen aus Mangel an Quellen, ihren
Beschaffenheit in deutscher Sprache, die für polnische Wissenschaftler oft nicht erschließbar ist, zudem durch die Zerstörung und
Verteilung der Archivarien auf viele Standorte. Auch in Deutschland ist über diese Periode der preußischen Geschichte sehr wenig bekannt. Die letzten Jahre des alten
friderizianischen Preußens verlieren sich mit der Herrschaft Friedrich II. bzw. dem Befreiungskrieg und Wiederaufbau nach den Stein- Hardenbergschen Reformen.
Der Vortrag ist ein kleiner Schritt auf dem Weg dahin, dies zu ändern. Er soll die allgemeinen Bedingungen der sozialen und
wirtschaftlichen Entwicklung Südpreußens aufzeigen. Während dieser Zeit stoßen unterschiedliche Verwaltungssysteme und Wertvorstellungen aufeinander.
Fraustadt und das Fraustädter Ländchen Dr. Sprungala, Bundeskulturreferent der LWW Termin: 25. April um 15.00 Uhr
Die Stadt Fraustadt ist eine Besonderheit im Posener Land. Sie wurde
von Deutschen gegründet und hatte keine polnische Siedlung als Basis. Die Stadt mit ihrem Umland wurde von Deutschen besiedelt und war
lange von Polen und Schlesien umkämpft. Mit der Eroberung durch Kasimir III. (1343) gelangte das Gebiet unter polnische Herrschaft und
bildete seither eine Sonderzone, ein Ziemia/ Ländchen, das der Wojewodschaft Großpolen angegliedert wurde.
Fraustadt war lange Zeit eine der größten Städte des Posener Landes, ein Zentrum des polnischen Luthertums mit zwei damals berühmten Pastoren. Hier
tagte mehrfach der Sejm unter den Sachsenkönigen.
Wie lebten die Kinder damals?
Termin: 10 Juli ab 12.00 Uhr
Der Lichtbildervortrag informiert über den Burgenbau und das Rittertum – beginnend in der
Steinzeit über das Mittelalter, die Neuzeit bis zur heutigen Zeit. Er soll den Kindern verdeutlichen, wie wichtig die Helden und deren Häuser von damals waren und welche
Rolle sie in der Wirtschaft spielten. Siedlungen und natürlich auch die in Westpreußen, die
Marienburg, die größte Burg Europas, sollen den Kindern auf spielerische Weise näher gebracht werden. Wie lebten die Menschen auf einem antiken Landgut vor dem so
genannten Mittelalter? Wir werfen einen Blick in Heizanlagen und Kuhställe, Kirchen und
Handwerkerhäuser. Woher wissen wir heute etwas über längst vergangene Zeiten? Anhand unserer „virtuellen Bibliothek“ wollen wir dieser Frage auf den Grund gehen.
Danach tauchen sie ein in die Welt der mittelalterlichen Ritter, Rüstungen und Burgen, am Beispiel der Ordensburgen im
Preußenland. Höhepunkte sind das Anprobieren einer Panzerhaube, das Anfassen eines Schwertes und die Gewichtsprobe bei
einem Ritterturnier. Zum Abschluss werden die Kinder in die Idealwelt des Ritterkodex des 16. Jahrhunderts geführt und halten das Erlebte in einem Malwettbewerb fest.
Dia- Reportage: Westpreußen, das Land am Unterlauf der Weichsel
Termin: 8 . August um 15.00 Uhr und nach Absprache
Mit rund 480 Dias dokumentierte die Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land und Zentralpolen Impressionen von Landschaften und Städten Westpreußens. Das Land am unteren Lauf der Weichsel hat eine lange Geschichte hinter sich. Heute in Polen gelegen, war es einst
das Kernland des Deutschordensstaates, ein Teil Preußens und (nach 1871) des Deutschen
Reichs. Knapp 3.000 Kilometer ist die Kulturreferentin Magdalena Oxfort M.A. mit dem Journalisten Roland Marske durch dieses
Land mit deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart gereist und hat dabei den Zauber und die Schönheit seiner
einzigartigen Landschaften und Städte eingefangen: Von der mit Seen durchsetzten Kaschubischen Schweiz im Westen, in der die
Zeit stehen geblieben zu sein scheint, über die vom Deutschen Orden gegründeten und von der Backsteingotik geprägten Städte an
der Weichsel, wie z.B. Thorn, Kulm oder Graudenz. Natürlich führt die Reise auch zur Marienburg: Dieses UNESCO –
Weltkulturerbe ist eine der größten Backsteinfestungen der Welt. Ein weiterer Höhepunkt liegt an der Ostsee: Danzig, die Königin
der Ostsee und kulturgeschichtliche Hauptstadt Westpreußens. Dieser multimediale Beitrag wurde mit Hilfe der Partnermuseen in
Polen produziert. Er soll auf eine populärwissenschaftliche Weise dem Betrachter die Geschichte und die Gegenwart Westpreußens näher bringen.
Weltkindertag im Westpreußischen Landesmuseum Termin: Am Montag, den 20. September 2010 ab 8.30 Uhr bis 12 Uhr
für die Institutionen Kindergärten / Schulen und um 15.00 Uhr für alle Kinder aus Wolbeck im Westpreußischen Landesmuseum / Drostenhof zu Wolbeck. Siehe auch unter Aktuelles:
Katholische Deutsche in der Provinz Posen, die Minderheit in der Minderheit Termin: 17. Oktober um 15.00 Uhr
Es gilt noch immer das zum Klischee verkommene Urteil: Deutscher = evangelisch, Pole = katholisch. Doch es gab einige Prozent der
Gesamtbevölkerung, die deutsche Katholiken waren. In dieser Untersuchung soll dargestellt werden, wo diese Bevölkerungsgruppe lebte, wie sie entstand
und was aus ihr wurde. Sie standen oft zwischen den politischen Fronten, da sie sich zum Katholizismus hingezogen fühlten, anderseits zum Deutschtum.
Museum als Bildungsstätte Termin: 1. Mai- 2. Dezember
Erarbeitung des neuen Bildervortrages für die kleinen Besucher des Museums. Weitere Kindervorträge werden entwickelt. Dieses Mal beschäftigen wir uns mit diesen
zwei Themen: Technischer Fortschritt und Wandel – Bunt, abwechslungsreich und dreckig:
Die Städte in Westpreußen, der Provinz Posen und Zentraleuropa. Das größte Vorhaben für die Bildung der Nachwuchskräfte wird ein zielgerichteter Vortrag und eine
Museumsführung von Jugendlichen und für die Jungendlichen zum Thema „Deutsche Orden“ sein.
„Ostdeutscher Weihnachtsmarkt “. Termin: 11. Dezember 14.00-18.00 Uhr
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bund der Vertriebenen (BDV). Die ostdeutschen Landsmannschaften bieten im Rahmen dieser Veranstaltung zahlreiche
Spezialitäten aus ihrer Heimat an. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bund der Vertriebenen (BdV).
Im Rahmen des Marktes wird ein umfassendes Kinderprogramm angeboten ; Theateraufführung nach eigener Adaptation des Weihnachtsmärchens von Hermann Löns
„Der Wicht vom Heidegrab“ und „Der allererste Weihnachtsbaum, von dem verzagten Weihnachtsmann und dem klugen Christkindchen“
Wie wohnte man im Verlauf der Jahrhunderte außerhalb der Burgen und Paläste? Termin: 11. Dezember
Wie veränderten sich das Familienbild und die Arbeitsaufgaben der Familienmitglieder? Wie lebten kleine Bauernkinder, wie spielten sie, arbeiteten, was aßen sie, wie waren sie
gekleidet? Wie sah eine Stadt im Mittelalter aus? Deren Aufbau, die Infrastruktur und
Funktion wird deutlich gemacht. Es wird ebenfalls von Krankheiten und der Medizin gesprochen, damals konnte sie den „Schwarzen Tod“ nicht verhindern. Die großen
Katastrophen der europäischen Metropolen haben die Bevölkerung mehr als halbiert.
Einführung in die Provinz Posen
Erstellung eines Vortrages mit den geschichtlichen und geographischen Grundlagen für die kulturelle Breitenarbeit des Kulturreferates für Posener Land
Termin: Februar-Oktober Die Provinz Posen entstand nach der neuerlichen Aufteilung Polens durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses vom 9.6.1815.
Gegründet als „Großherzogtum Posen“ umfaßt die neue preußische Provinz die größten Teile der historischen polnischen
Landschaften Großpolen (Wielkopolska, ohne Deutsch Krone, das zu Westpreußen kam, und die Ostkreise jenseits der Prosna, die
Teil des „Königreichs Polen“, dem sog. „Kongreßpolen“ wurden) und Kujawien, die Regionen um Bromberg (Bydgoszcz) und Inowrazlaw/ Hohensalza (Inowrocław). Auf Bestreben von König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840, seit 1797 im Amt) erhielt Preußen Teile des einstigen
Teilungsgebietes von 1793, 1795, der damals „Provinz Südpreußen“ genannten Verwaltungseinheit, zurück – mit den Gebieten der wichtigen Festungen um Thorn (Toruń) und Posen (Poznań). Dieses neue Teilungsgebiet ging als Großherzogtum Posen (pl.
Wielkie Księstwo Poznańskie) in Personalunion an das Haus Hohenzollern (mit einer Größe von 28.970 km2).
Die „ungeliebte Provinz“:
Der Name „Großherzogtum Posen“ fand nur bis zur Revolution von 1848 Verwendung, seither wurde
das Gebiet nur noch unter dem Namen „Provinz Posen“ geführt, während polnischerseits bis heute vor allem der Begriff des
Großherzogtums Verwendung findet. Beliebt war diese Verwaltungseinheit auf keiner Seite. Aus polnischer Sicht war sie Sinnbild
der „preußischen Okkupation“, aus preußischer Sicht war es die „ungeliebte Provinz“, in die niemand versetzt werden wollte. Die
Beamten und Militärs, die dies als Staatsdiener nicht verwegern konnten, reimten: „Kommst Du nach Samter, – Verdammter, in
Schrimm, da geht’s Dir schlimm, Rogasen ist zum Rasen, in Wreschen, werden sie Dich verdreschen und in Gnesen wirst Du verwesen“. Dieser Reim fand sogar in Theodor Fontanes Roman „Effi Briest“ Eingang.s sich nachts denn so wirklich im Westpreußischen Landesmuseum tut. In Gruselstimmung bringen wir das Museum um seinen Schlaf! Ausgerüstet mit
Taschenlampen führen wir Besucher durchs Museum und nehmen unsere Wächterrolle ernst. Wir beleuchten schaurige und
schöne Museumsstücke, lassen sie im Taschenlampenlicht mal anders erscheinen, horchen auf nächtliche Geräusche im Haus –
und sehen in abgelegenen Winkeln nach dem Rechten. Denn wer weiß schon, welche Überraschungen den Besucher noch in den
sonst verschlossenen Kellergängen und nicht zugänglichen Nischen erwarten.
Im Anschluss daran genießen wir die Spätvorstellung eines Vortrages über die Marienburg, ihre Geschichte und Legenden.
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