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Externe Projekte für das Jahr 2010

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Westpreußen-Reportage Deutschland und Polen
Termin: Januar-Dezember

Die mobile Ausstattung erlaubt der Kulturreferentin die Projektion der neuesten Verfilmung aus der Heimat Westpreußen an verschiedenen Einsatzorten. Bei jeder Gelegenheit berichtet sie über ihre Arbeit und die Aktivitäten, sowie Sammlungen des Westpreußischen Landesmuseums.


003-Jakobsweg Dia-Reportage: Westpreußen, das Land am Unterlauf der Weichsel
Termin: 12. Januar Neubeckum, 19.Mai in Lübeck und nach Absprache

Mit rund 480 Dias dokumentierte die Kulturreferentin für Westpreußen, das
Posener Land und Zentralpolen Impressionen von Landschaften und Städten Westpreußens. Das Land am unteren Lauf der Weichsel hat eine lange Geschichte hinter sich. Heute in Polen gelegen war es einst das Kernland des Deutschordensstaates, ein Teil Preußens und des Deutschen Reichs. Knapp 3.000 Kilometer ist die Kulturreferentin Magdalena Oxfort M.A. mit dem Journalisten Roland Marske durch dieses Land mit deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart gereist und hat dabei den Zauber und die Schönheit seiner einzigartigen Landschaften und Städte eingefangen: Von der mit Seen durchsetzten Kaschubischen Schweiz im Westen, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, über die vom Deutschen Orden gegründeten und von der Backsteingotik geprägten Städte an der Weichsel, wie z.B. Thorn, Kulm oder Graudenz.
Natürlich führt die Reise auch zur Marienburg: Dieses UNESCO – Weltkulturerbe ist eine der größten Backsteinfestungen der Welt. Ein weiterer Höhepunkt liegt an der Ostsee: Danzig, die Königin der Ostsee und kultur-geschichtliche Hauptstadt Westpreußens. Dieser multimedialer Beitrag wurde mit Hilfe der Partnermuseen in Polen produziert. Er soll auf eine populärwissenschaftliche Weise dem Betrachter die Geschichte und die Gegenwart Westpreußens näher bringen.


Erkennen_Sie_Danzig_wieder_Unveröffentlichte Fotos aus dem zerstörten Danzig
Termin: Januar-Dezember


Ein gemeinsames Projekt des Historischen Museums der Stadt Danzig/Muzeum Historyczne Miasta Gdanska und des Kulturreferates. Schirmherren des Projektes sind die Stadt Danzig und Trojmiasto.pl
Ein Wettbewerb mit bis jetzt noch unveröffentlichten Fotos aus dem zerstörten Danzig.
Ziel: Es sollten möglichst viele Institutionen in Deutschland und Polen angeschrieben werden, die folgend die deutsch-polnische Wettbewerb- Ausschreibungsplakate - der noch unbekannten Fotos zeigen. Aus den Fotos soll 2011 eine gemeinsame Wanderausstellung entstehen, auf diese Art soll gleichzeitig die Wanderausstellung weiter vermittelt werden.





Die Geschichte des Deutschen Ordens
Termin: Februar


Die Entstehung der Marienburg und die Ansiedlung des Deutschen Ordens beeinflusste
das zeitliche Geschehen in Westpreußen entscheidend.
Ein Multimedialervortrag über die Burg selbst, den Deutschen Orden in Marienburg
soll den Schülern die Spuren der Ostdeutschen Geschichte heute bewusst machen


023-Weltkulturerbe Marienburg 2010: 600 Jahre nach der Schlacht bei Tannenberg
Termin: Oktober 2009 - Februar 2010


Das gemeinsame Projekt in einer Kooperation mit dem Schlossmuseum Marienburg/ Muzeum Zamkowe w Marlborku





Die Wanderung auf den Spuren des Komturs von Schwetz.
Termin: Februar 2010


Die Schüler aus Deutschland, Russland und Polen spielen die Gestalten, die an den Ereignissen im Jahr 1410 teil nahmen: Der Komtur von Schwetz Heinrich von Plauen, die Ordensritter, die Söldner, die Bürgerlichen, die Pilger, die Schreiber, der Täschner, der Stellmacher, die Waffenschmiede, die Bäcker, die Knechte, die Mediziner, die Kräuterkennerin, die Priester, die Sänger und dergleichen. Sie denken sich einen Lebenslauf einer fiktiven Gestalt aus oder sie lernen einen Lebenslauf einer historischen Gestalt kennen. Sie entwerfen die Kleidung, die der Epoche, dem Stand, dem Geschlecht angemessen ist. Sie beschäftigen sich mit den Ursachen für das Anschließen an die Heerschar von Heinrich von Plauen, der sofort nach dem Erhalt der Nachricht über die Niederlage des Ordens, nach Marienburg eilte, dabei sah der voraus, dass sich gerade dorthin die polnisch-litauischen Truppen begeben werden.


Floesser Projekt: Danziger Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts
Termin: April


Projektarbeit für die internationale Ausstellung des Westpreußischen Landesmuseums in Münster-Wolbeck mit Beständen aus dem Museum der Stadt Danzig im Jahr 2010. Neben individuellen Planungen der Kooperationsarbeit  „Danziger Malerei des 19. Jahrhunderts“ soll auch ein museumspädagogisches Programm für Schüler jeden Alters geboten werden. Die Kulturreferentin übernimmt die Organisation und Vorbereitung dieser Veranstaltungen und trägt mit Übersetzungen sämtlicher Inhalte sowie der Gästebetreuung zu deren erfolgreicher Durchführung bei. Kooperation mit dem Historischen Museum der Stadt Danzig/Muzeum Historyczne Miasta Gdańska


EPSN0022 Einführung in die Geschichte Westpreußens am deutsch-polnischen Jugendtreffen in Krakau
Termin: 7. Mai  in Krakau

Durch audio-visuelle Unterstützung skizziert die Kulturreferentin für Westpreußen, Magdalena Oxfort M.A., eine Einführung sowohl in die geschichtliche Chronik als auch die geografische Lage Westpreußens. Darüber hinaus schildert sie das alltägliche Leben in Westpreußen, den Status Westpreußens als Weltkulturerbe und stellt ihre grenzüberschreitenden Maßnahmen vor.


3)-Krockow,-Verwaltungs--unRegionalmuseum Krockow / Krokowa
Termin: Januar- Dezember


Das deutsch-polnische Regionalmuseum in Krockow / Krokowa geht aus einer Kooperation zwischen dem Westpreußischen Landesmuseum in Münster-Wolbeck und dem Kreismuseum in Putzig / Puck hervor. Träger des Museums sind die Kulturstiftung - Westpreußen und die Stiftung Europäische Begegnung – Kaschubisches Kulturzentrum Krockow. Das Regionalmuseum als Außenstelle des Westpreußischen Landesmuseums in Münster-Wolbeck grenzt an das Schloss Krockow an. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Maßnahmen befindet sich die Kulturreferentin in kontinuierlichem Dialog mit dem Regionalmuseum. Der Fokus liegt dabei auf der Verbreitung und Vermittlung von Tätigkeiten der Museumsarbeit.
Kooperation mit Muzeum Narodowe w Gdańsku /das National Museum in Danzig
Westpreussisches Landesmuseum in Münster


Marlene Dietrich – Botschafterin der deutschen Kultur im 20. Jahrhunderts
Termin: 21 August

Ein gemeinsames Projekt, des Kulturreferates und des Regoinalmuseums in Krockow/Krokowa
Mythos Marlene, die Dietrich und das „Dritte Reich“.
Sie war eine Verführerin, die zeigte, das die Verführbarkeit ihre Grenzen hat. Ein Star mit Grundsätzen: Hitler wollte Marlene Dietrich für seine Propaganda gewinnen. Sie aber lehnte
Selbst die lukrativsten Angebote ab, wurde amerikanische Staatsbürgerin und zog ab 1944 als Truppenunterhalterin in den Kampf gegen das Ns-Regime.


Der Ribbentrop-Molotow Pakt: das politische Geschehen in Europa des 20. Jahrhunderts
Termin: September 2010


Eine junge Studentin aus Bonn, Assistentin des Kulturreferates, Frau Barbara Świtalska trägt ihre Ausarbeitung zu diesem hoch aktuellen Thema bei einem Multiplikatoren-Treffen in Westpreußen vor. Uniwersytet Szczeciński /Stettiner Universität


Die große Flucht
Termin: September 2010

Aus der Heimat zu flüchten, aus dem gewohnten Lebensumfeld vertrieben zu werden
Für 14 Milionen Deutsche war dies das traumatische Erlebnis ihres Lebens.
Bei diesem Projekt sollen jene Menschen zu Wort kommen, die den Exodus am Ende des Zewiten Weltkrieges überlebten. Nie zuvor gab es Möglichkeiten wie heute, das Thema so eingehend darzustellen. Ausführliche Recherchen in den Ländern und ehemaligen Ostblocks, Einsicht in bislang verschlossene Archive, der Dialog mit Wissenschaftlern und Journalisten vor Ort- all dies ist erst möglich seit dem Ende des Kalten Krieges.


Die Gustloff
Termin: September 2010

Am 30. Januar 1945 versank der zum Passagierschiff unfunktionierte Flüchtlingstransporter „Wilhelm Gustloff“ in der Ostsee. Drei Torpedos, abgefeuert vom sowjetischen U-Boot „S-13“ reißen tausende von Menschen in den Tod. Viele von denen waren Kinder. Für die Überlebenden dieser schrecklichen Katastrophe waren es die schlimmsten Stunden ihres Lebens. Darüber sprechen die jungen Teilnehmer, Geschichtsinteressierten aus Polen und Deutschland.


003Multimedialer Vortrag: Preußen
Termin: September


Die Geschichte Preußens ist vielseitig geprägt von Licht- und Schattenseiten. Es hat sich in den verschiedenen Ebenen Staatswesen, Wirtschaft, Militär, Philosophie, Reformen, Kultur als erfolgreich, aber auch teilweise als rückständig, erwiesen. Gewissermaßen könnte es durch einen Januskopf symbolisiert werden; genauso, wie ihn der preußische Adler zeitweise trug. Doch, erwies sich die Lage immer als eindeutig gut oder böse für den jeweiligen Bereich? Um der hier vorgestellten Frage einen Hintergrund zu geben und sie zu belegen, soll im Folgenden näher auf den Mythos Preußen eingegangen werden. Dabei wird dessen Geschichte mit Fokus auf besondere Ereignisse, Personen und Entwicklungen in Politik, Kultur und Gesellschaft von den Anfängen im 16./17. Jahrhundert bis zum Untergang im Jahre 1947 berücksichtigt. Es sollen Zusammenhänge verständlich und prägnant dargestellt und somit dem Rezipienten die Möglichkeit gegeben werden, sich ein eigenes Bild Preußens zu konstruieren, Neugier zu entwickeln und diesbezüglich eventuell weiterreichendes Interesse zu wecken.


006 Filmabend : Deutsche Polen und Danzig
Termin: September


Die deutsch –polnische Kooperation in der neuesten Filmgeschichte
präsentiert eine humorvolle Auseinandersetzung mit den uralten Stereotypen
in der Hauptstadt des Westpreußens, dem heutigen Danzig/Gdansk.






Posener Land hier und heute
Termin: September


Wollstein: Besuch und Begegnung mit Herr Marcin Rozek aus dem Museum in der Provinz Posen in dem deutsche Archivalien aufbewahrt werden. Ein Besuch in Robert-Koch-Museum, und Eisenbahnmuseum (in dem original -deutsche  Dampfloks stehen, teilweise sogar noch im Betrieb sind, es gibt dort große Veranstaltungen mit großer deutscher
Beteiligung) Genau diese Bewohner, Zeitzeugen Vorort sollen Besucht werden.
Mauche: Kutschfahrt mit Josef Gorzelniak, er zeigt uns deutsches Bauernhaus und erzählt die Geschichte der deutschen Familien in seiner Heimat.
Fraustadt: Aufräumen des ältesten Lapidariums steht auf dem Plan mit Schule in
Schlawa/ Brenno, Fraustadt und der Jungend der Deutschen Minderheit aus Bromberg und Graudenz) Lissa: Begegnung mit dem Museum. Begegnung mit deutschen Wurzeln in der Zusammenarbeit mit Dr. Marta Malkus
Bomst: Begegnung mit dem Museumsdirektor,  ein Vortrag über Aleksander Waberski
Heyersdorf: Geschichte zur Schloßerhaltung, v. Schlichting, der selbst ist leider verstorben vor der Realisierung des Projektes. Projektpartner: Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Muzeum Ziemi Wschowskiej/ Museum in Wollstein


Copernicus Schulprojekt-Ausstellung „Nicolaus Kopernikus als Begründer des heliozentrischen Weltbildes und seine Zeitgenossen“- Vorbereitung einer Wanderausstellung
Termin: Januar- Dezember

Den Schülern des Nicolaus-Kopernikus-Gymnasiums und Oberstufenschülern anderer Schulen werden durch Darstellungen berühmter Künstler, Forscher und Entdecker, darunter
Leonardo da Vinci, Christoph Columbus, Fernao de Magallan und Michelangelo Buonarroti humanistische Inhalte vermittelt. Anhand ihrer Entdeckungen und Lebensläufe soll die Wichtigkeit dieser Epoche betont werden. Raus aus dem Mittelalter, hinein in die Wissenschaft. Die Jugendlichen erfahren so, wie wichtig die Entdecker, Wissenschaftler und Künstler für das Weltbild der neuen Epoche waren, und dass ihre Arbeiten bis heute zu wichtigsten Errungenschaften aller Zeiten gehören . Die Inhalte des Schulprojekts werden mithilfe von Informationstafeln präsentiert. Diese sollen künftig sowohl in deutschen als auch in polnischen Schulen ausgestellt werden. Neben zahlreichen Informationen bieten die Tafeln einen wertvollen Beitrag zum kommunikativen Austausch.
Projektpartner: Kopernikus Gymnasium aus Neubeckum/ Westpreussisches Landesmuseum


Provinz-Posen1887Persönlichkeiten aus dem Posener Land, Vorbereitung einer bilingualen Wanderausstellung
Termin: Januar - Dezember


Das Posener Land als historische Landschaft ist heute weitgehend unbekannt. Wer kennt schon noch das historische Großpolen (Wielkopolska), das frühmittelalterlich Kernland des polnischen Staates, die späteren Provinzen Südpreußen, Posen, das Großherzogtum Posen oder die heutige Wojewodschaft Wielkopolska.
Das Posener Land sog seit der Frühzeit auch Ausländer auf, die sich hier ansiedelten. Die polnischen Herrscher und Adeligen riefen Menschen aus ganz Europa in ihr Land, um sie anzusiedeln, von ihnen als Kulturschaffende und Werktätige zu profitieren. Im frühen Mittelalter kamen Kleriker aus Italien, Böhmen, Flandern, dem Heiligen Römischen Reich (HRR), aber auch Juden, so dass man sprichwörtlich in jener Zeit davon sprach , dass Polen das Paradies der Juden war. Im Hochmittelalter waren es Bürger, Bauernsöhne und Kaufleute, in der frühen Neuzeit hochgebildete Glaubensflüchtlinge aus dem Heiligen Römischen Reich, aus Schottland und den Niederlanden. Durch die Teilungen Polens (1772, 1793, 1795) kam das Posener Land erstmals als Teil der Provinz Südpreußen unter preußische Herrschaft, durch den Wiener Kongress (1815) als Großherzogtum Posen, später nur Provinz Posen genannt, bis nach dem 1. Weltkrieg erneut.
Die preußische Zeit war eine sehr fruchtbare Zeit, denn das moderne Preußen brachte die Infrastruktur und Bildung im rückständigen Posener Land voran und die Auseinandersetzung der Ethnien im aufkommenden Zeitalter des Nationalismus trug auch etwas durchaus Befruchtendes in sich. Es war in Preußen üblich, dass Beamte im Verlauf ihrer Karriere die Provinzen des Reiches durchlaufen mussten, so auch die Posener Provinz, die eine ungeliebte war, da sie als tiefste Provinz ohne große Kultur und Vergnügungsmöglichkeiten galt, zudem fühlte man sich im Zeitalter des Nationalitätenkonfliktes hier durchaus zu recht als ungeliebt oder ungern gesehen, als Besatzer, wie es noch heute in der polnischen Historiographie heißt. Doch dieses Spannungsfeld brachte eine Vielzahl an Persönlichkeiten hervor, die ihre Karriere nur außerhalb dieser Provinz machen konnten, doch hier entscheidende Impulse für ihr weiteres Leben und Werk erhielten. In der Geschichtsschreibung wird zumeist als Kriterium eines Posener sein Geburtsort hier angesetzt, was natürlich nicht wirklich überzeugend ist, da manch bekannte Persönlichkeit schon kurz nach seiner Geburt das Posener Land verließ und daher von hier keine Impulse erhielt, während so mancher, der nicht hier geboren wurde, hier wesentliche Zeiten seines Lebens verbrachte. Im Folgenden werden acht Persönlichkeiten aus dieser Region vorgestellt, die weit darüber hinaus Bekanntheit und Ruhm erwarben.
Leo Baeck (Lissa 1873-1956 London), Rabbiner, Präsident der Weltunion für progressives Judentum
Michal Drzymała (1857-1937), zum polnischen Helden aufgebauter Mann
Rudolf v. Havenstein (Meseritz 1857-1923 Berlin), Präsident der Reichsbank
Paul v. Hindenburg (Posen 1847-1934 Neudeck, Westpreußen) zusammen mit Erich Ludendorff, als Vertreter des Militärs
Stanislaus Graf v. Kalckreuth (Koschmin 1820-1894 München), Maler
Berthold Kempinski (Raschkow 1843-1910 Berlin), Kaufmann, spätere Hotelkette
Hermann Kennemann (Soldin 1815-1910 Klenka), größter Großgrundbesitzer in der Provinz Posen, mit ihm die anderen Hakatisten
Robert Koch (Clausthal 1843-1910 Baden-Baden), Mediziner, kein gebürtiger Posener, aber eine für ihn wichtige Zeit dort gelebt.
Hugo Georg Licht (Nieder Zedlitz, Kr. Fraustadt, 1841-1923 Leipzig), Architekt, einer der bekanntesten Vertreter des Historismus, Erbauer des Rathauses in Leipzig
Karol Marcinkowski (Posen 1800-1846 Dąbrów), Arzt und Philanthrop
Johann Metzig (Schwerin a. d. Warthe 1804-1868 Lissa), Arzt (+ Polenversteher)
Gottfried Piefke (Schwerin a. d. Warthe 1815-1884 Frankfurt/O.), Militärmusiker und Komponist, Namensgeber des österreichischen Ausdrucks für Deutsche
Arthur Rhode (Podzamcze, Kr. Kempen, 1868-1967 Woltorf), Superintendent der Evangelisch-Unierten Kirche in Posen, Autor
Oscar Tietz (Birnbaum 1858-1923 Klosters), Kaufmann, mit seinem Onkel Gründer von Hertie
(mit Hermann Tietz (Birnbaum 1837-1907 Berlin), Kaufmann, Namensgeber von HerTie
Leonhard Tietz (Birnbaum 1849-1914 Köln), Kaufmann, Gründer von Kaufhof
Der Projekt wird in der Kooperation mit der Landsmannschaft Weichsel-Warthe verwirklicht.


Denkmalpflege in Lodz
Termin:


Mit der Hilfe von Pastor Sichler soll der Kontakt zu Bischof Cieslar
aufgenommen werden. So werden die Kräfte vereint in der Zusammenarbeit mit der Matthäi-Kirche, soll die Aufnahme von Jugendlichen aus Westpreußen  (Bromberg, Graudenz )im
Deutschen Haus erfolgen. Das Aufräumen des ev. dt. Friedhofs in der Kooperation mit
deutschsprachiger Schule und der evangelischen Kirche sollen verwirklicht werden,
ggf. vorher Erfahrungsaustausch mit J. Turck (Gedächtnispark Schlehen/
Tarnowo Podgórne) oder H. Eckert (Friedhof Paulswiese/ Jaromierz o. a.)
Wissenschaftliche Vorträge zum Thema –Deutsche Spuren in Posener Land und Zentral Polen sollen die Nachwuchs-Wissenschaftlern beim Projektdurchführung begleiten.
den deutschsprachigen Jugendlichen das
Projektpartner: Landsmannschaft Weichsel-Warthe, Matthäi- Kirche, Deutsches Haus,
Deutsche Minderheit in Lodz, Bromberg und Graudenz


004„Weltkulturerbe in Westpreußen: Thorn und Marienburg“
Termin. September


Robert Paszkowski, ein junger Historiker, Konservator und Nachwuchswissenschaftler von der Universität Thorn.
Nicht nur historische Behandlungen dieser architektonischen Komplexe stehen im Vordergrund seiner Ausführungen, sondern der Prozess der Aufnahme in das Weltkulturerbe der UNESCO. Paszkowski, gebürtig aus Marienburg, zeigt per Powerpoint-Präsentation die Richtlinien der UNESCO, aufgestellt 1972, die festlegen, welche Maßstäbe eingehalten werden müssen. Für Thorn war es die „Gruppe einzelner oder miteinander verbundener Gebäude, die wegen ihrer Architektur, ihrer Geschlossenheit (.) von außergewöhnlichem universellen Wert“ ist. Und warum die Marienburg? Der Status als Weltkulturerbe zwingt die Länder zu fortlaufenden Schutz- und Erhaltungsmaßnahmen, er bringt andererseits auch einen enormen Touristenschub….


Deutsche Minderheit
Zielgruppe:  Jung bis Alt
Das gegenseitige Kennen lernen liegt schon lange hinter uns. Die Kulturreferentin zeigt Diavortrag zum Thema „Das Westpreußische Landesmuseum, das Kulturreferat für Westpreußen, Posener Land und Zentral Polen und deren grenzüberschreitenden Maßnahmen“. Die Entwürfe für die mögliche Zusammenarbeit in Westpreußen und in der Posener Provinz werden in gemeinsamen Projekten verwirklicht. Anbindung an die Jugendarbeit in Westpreußen ist geplant. Ein Pädagogisches Seminar für die Multiplikatoren findet statt in dem das Enangament der Jugend in die Projekte erläutert wird. Zusammenarbeit und die pflege der deutschen Kultur stehen im Vordergrund.
Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.mur-polskie-konteksty.ukw.edu.pl/index_de.htm




 

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