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"60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen" Termin: 8. August 2010, 15 .00 Uhr im
Westpreußischen Landesmuseum
Anlässlich des 60. Jahrestages der Charta der deutschen Heimatvertriebenen findet am 8.
August um 15 Uhr ein Vortrag des Journalisten, Politologen und WDR-Radiomoderators Hubert Maessen
im Westpreußischen Landesmuseum in Münster-Wolbeck statt.
Am 5. August 2010 jährt sich zum 60. Mal die Unterzeichnung und Verkündigung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen. Vor genau 60 Jahren, am 5. August 1950, wurde vor den Ruinen des Neuen Schlosses in Stuttgart die Charta von den gewählten Vertretern der deutschen Heimatvertriebenen im Beisein von über 150.000 Vertriebenen aus allen Teilen Baden-Württembergs und Westdeutschlands unterzeichnet und verkündet. Und das zu einer Zeit, in der Deutschland noch vom Nachkriegselend geprägt war.
Mit dem Verzicht auf Rache und Gewalt und dem Bekenntnis zu einem vereinigten Europa ist die Charta ein weitsichtiges Dokument des Friedens und der Versöhnung. Die deutschen Heimatvertriebenen haben darin allen Völkern und Volksgruppen die Hand zum Miteinander ausgestreckt und dabei kein Volk ausgegrenzt. Ihr Versprechen, sich mit ihrer ganzen Kraft am Wiederaufbau Deutschlands und Europas zu beteiligen, haben sie und ihre Nachkommen eingelöst.
Im Anschluss:
Dia-Reportage: Westpreußen, das Land am
Unterlauf der Weichsel Termin: 8 . August um 16.30 Uhr
Mit rund 480 Dias dokumentierte die Kulturreferentin für Westpreußen, Posener Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien, Magdalena Oxfort M.A., Impressionen von Landschaften und Städten
Westpreußens.
Das Land am unteren Lauf der Weichsel hat eine lange Geschichte hinter sich. Heute in Polen gelegen, war es einst
das Kernland des
Deutschordensstaates, ein Teil Preußens und (nach 1871) des Deutschen Reichs. Knapp 3.000 Kilometer ist die Kulturreferentin Magdalena Oxfort M.A. mit dem Journalisten Roland
Marske durch das Land mit deutscher Vergangenheit und polnischer Gegenwart gereist und hat dabei den Zauber und die Schönheit seiner einzigartigen Landschaften und Städte
eingefangen: Von der mit Seen durchsetzten Kaschubischen Schweiz im Westen, in der die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, über die vom Deutschen Orden gegründeten und von
der Backsteingotik geprägten Städte an der Weichsel, wie zum Beispiel Thorn, Kulm oder Graudenz.
Natürlich führt die Reise auch zur Marienburg: Dieses
UNESCO-Weltkulturerbe ist eine der größten Backsteinfestungen der Welt. Ein weiterer Höhepunkt: Danzig, die Königin der Ostsee und kulturgeschichtliche Hauptstadt
Westpreußens.
Dieser multimediale Beitrag wurde mit Hilfe der Partnermuseen in Polen produziert. Er soll auf eine populärwissenschaftliche Weise dem Betrachter die
Geschichte und die Gegenwart Westpreußens näher bringen.
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Die Kulturreferentin für Westpreußen und Posener Provinz, Magdalena Oxfort M.A., lädt ein nach Krockow und
in die Posener Provinz
Marlene Dietrich: Botschafterin der deutschen Kultur im 20. Jahrhundert
Am 21. August
findet in Krockow ein Konzert zu Ehren und zur Erinnerung von Marlene Dietrich, der Botschafterin der deutschen Kultur im 20. Jahrhundert statt.
Ein lange geplantes,
gemeinsames Projekt, des Kulturreferates und des Regionalmuseums in Krockow / Krokowa, der Außenstelle des Westpreußischen Landesmuseums.
Mythos Marlene, „die
Dietrich“ und ihre Lieder.
Sie war eine Verführerin, die zeigte, dass die Verführbarkeit ihre Grenzen hat. Ein Star mit Grundsätzen. Hitler wollte Marlene
Dietrich für seine Propaganda gewinnen. Sie aber lehnte selbst die lukrativsten Angebote ab, wurde amerikanische Staatsbürgerin und zog 1944 als Truppenunterhalterin in den
Kampf gegen das NS-Regime. Die Besonderheit der Veranstaltung liegt darin, dass die aus Puck / Putzig stammende Berliner Sängerin Celina Muza die Lieder Marlene Dietrichs
in ihrer eigenen Interpretation sowohl in deutscher, als auch in polnischer Sprache dem Publikum präsentieren wird. Das Klavier, welches sie musikalisch begleiten wird, wird
eigens für diese Veranstaltung aus Danzig nach Krockow transportiert.
Regionalmuseum Krockow / Krokowa
Das deutsch-polnische Regionalmuseum in Krockow /
Krokowa geht aus einer Kooperation zwischen dem Westpreußischen Landesmuseum in Münster-Wolbeck und dem Kreismuseum in Putzig / Puck hervor. Träger des Museums sind die
Kulturstiftung Westpreußen und die Stiftung Europäische Begegnung–Kaschubisches Kulturzentrum Krockow. Das Regionalmuseum als Außenstelle des Westpreußischen
Landesmuseums in Münster-Wolbeck grenzt an das Schloss Krockow an. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Maßnahmen befindet sich die Kulturreferentin in kontinuierlichem
Dialog mit dem Regionalmuseum. Der Fokus liegt dabei auf der Verbreitung und Vermittlung von Tätigkeiten der Museumsarbeit.
Posener Land hier und heute: Eine
Studienreise auf den Spuren deutscher Wurzeln
Termin: 6. – 12. September
Gemeinsam mit der Landsmannschaft Weichsel-Warthe, der Deutschen Minderheit
aus Bromberg und Graudenz, den deutsch-polnischen Schülern und Wissenschaftlern wird ein gemeinsames Projekt des Kulturreferates „Posener Land hier und heute“ in Form
einer wissenschaftlichen Studienreise durchgeführt. Besondere Ziele dieser Studienreise sind die Vermittlung des gemeinsamen Kulturerbes Deutscher und Polen sowie die
Auseinandersetzung mit den eigenen deutschen Wurzeln.
So sind außer Vorträgen zur Geschichte und Kultur der Posener Provinz, dem Schüleraustausch und der gemeinsamen
denkmalpflegerischen Arbeit vor Ort auch folgende Programmpunkte geplant:
In Mauche lädt uns Josef Gorzelniak zu einer Kutschenfahrt mit ihm ein. Er zeigt uns ein
deutsches Bauernhaus und erzählt die Geschichte der deutschen Familien in seiner Heimat.
Das Aufräumen des ältesten Lapidariums steht in Fraustadt auf dem Plan,
zusammen mit der Schule in Schlawa / Brenno, Fraustadt und der Jugend der Deutschen Minderheit aus Bromberg und Graudenz.
Als weiterer Programmpunkt steht in Lissa der
Besuch des dortigen Museums an, und die Auseinandersetzung sowie Beschäftigung mit den deutschen Wurzeln in der Zusammenarbeit mit Magister Marta Malkus.
In Bomst
treffen wir den Museumsdirektor, der einen Vortrag über Aleksander Waberski halten wird, ein Beispiel eines Vertriebenen der damaligen Zeit.
Zuletzt führt unsere
Studienreise in den Ort namens Heyersdorf. Dort besichtigen wir das romantische Schloss Rothenhorn, welches 1644 erbaut wurde. Mit Hilfe einer Führung durch das „historische
Gebäude“ erfahren wir mehr über dessen Geschichte, sowie zur Erhaltung und Restaurierung des Schlosses, das einst von Johann Georg von Schlichting erbaut
wurde.
Der Kulturreferentin ist durch diese Studienreise besonders wichtig, dass durch die verschiedenen geplanten, teils interaktiven Programmpunkte die
Zusammenführung verschiedener Generationen und somit ein interessanter Dialog zwischen diesen geschaffen wird.
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Informationen zum aktuellen Wissenswettbewerb
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Unveröffentlichte Fotos aus dem zerstörten Danzig (PDF)
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Der deutsch-polnische Wettbewerb über die Stadt Danzig wurde als gemeinsame Kooperation
des Historischen Museums der Stadt Danzig und dem Kulturreferat für Westpreußen, Posener
Land, Mittelpolen, Wolhynien und Galizien vorbereitet. Die auf dem Plakat präsentierten Fotos von Janusz Bogdan Uklejewski zeigen die zerstörte Stadt Danzig im Jahre 1945.
Das Publikum soll die charakteristischen Stellen der 1000jährigen Stadt an der Mottlau
wiedererkennen und lokalisieren. Die Antworten senden Sie bitte bis zum 31. Oktober 2010 an das Westpreußische Landesmuseum. Unter den richtigen Antworten werden vom
Museumsgremium sehr attraktive Wettbewerbspreise vergeben. Ihre Antworten senden Sie bitte an folgende Adresse:
Kulturreferat für Westpreußen Drostenhof zu Wolbeck Am Steintor 5 D-48167 Münster
Frau Oxfort vermittelt diese Wanderausstellung und antwortet gerne auf Ihre Anfragen.
Die Ausstellung des Historischen Museums der Stadt Danzig „Danzig 1945… Danzig in Dokumentationsbildern von
Janusz Bogdan Uklejewski“ beinhaltet Negativ-Ausdrucke, die aus den Jahren 1945-1955
stammen und welche die im Zweiten Weltkrieg vernichtete Stadt Danzig und deren Wiederaufbau zeigen. Die Vergrößerungen
wurden von den originalen Negativen, die zur Sammlung des Historischen Museums der Stadt Danzig sowie zur privaten
Sammlung des Kunstfotografen Janusz Uklejewski gehören, hergestellt. Die Idee, die Ausstellung der Fotografiearbeiten von
Janusz Uklejewski vorzubereiten, entstand im Jahre 2005. Damals nahm das Historische Museum der Stadt Danzig die
Zusammenarbeit mit dem Kunstfotografen auf. Zu dieser Zeit schenkte Janusz Uklejewski einen großen Teil seines Archivs dem
Museum in Danzig. Auf Grund der Verschiedenartigkeit der fotografischen Sammlung entschied man sich, für die Ausstellung ein
Motiv aus seinem Schaffen zu wählen – die vernichtete Stadt Danzig und einige Stufen ihres Wiederaufbaus. Die Ausstellung
beinhaltet 62 Ausdrucke, die in silberfarbene Fotorahmen mit Plexiglas eingerahmt wurden, einem Prospekt, das Muster des
Ausstellungsplakats, sowie eine multimediale Präsentation mit originalen Bildausschnitten.
Die Ausstellung wurde im Rathaus der Danziger Rechtstadt im Januar und Februar 2008 gezeigt. Am Jahrestag zum Ende des
Zweiten Weltkriegs wurde die Ausstellung (vom 12. März bis 10. April 2009) im Museum des Schrifttums und der
Kaschubischen Musik in Neustadt gezeigt. Ein Teil der Ausstellung wurde auch im Rathaus in Liverpool in Großbritannien von dem Verband Merseyside Polonia gezeigt.
Janusz Uklejewski
Kunstfotograf, geboren am 21. Mai 1925 in Graudenz.
In den Jahren 1945-1948 war er Soldat des I. Selbständigen Seebataillons der polnischen Kriegsmarine sowie auch Journalist und
Pressefotograf bei den polnischen Zeitungen „See Zeitung“ („Gazeta Morska“), „Der Polnische Matrose“ („Marynarz Polski“)
und „Die See“ („Morze“). In den Jahren 1948-1952 war er Fotoreporter bei der polnischen Militäragentur für Fotografie. In den
Jahren 1952-1990 war er als Fotoreporter für die polnische Zentrale Agentur für Fotografie in Warschau tätig. 1990 wurde er pensioniert.
Aus dieser Zeit von 1940 bis 1944 stammt das Archiv von Uklejewski, 85 Bilder, welche die Wehrmachtsverbrechen an
sowjetischen Kriegsgefangenen dokumentieren. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Zwangsarbeiter bei der Bahn
in Deblin und dabei verewigte er auf seinen Fotos das Sprengen der deutschen Bahntransporte von den Partisanen. Seine
Arbeiten wurden auch in vielen Ausstellungen gezeigt. Die erste eigene Ausstellung fand im Januar 1949 in Zoppot statt. Im Jahr 1962 erhielt Uklejewski den Prestigepreis „Złocisty Jantar“ beim ersten polnischen Fotografiewettbewerb der „Union der
polnischen Kunstfotografen Nordpolen“. Die größte monografische Ausstellung, die über 300 Bilder zeigte, fand im Jahr 1976 in
Gdingen statt. Im Jahr 2005 wurden seine Arbeiten im Nationalmuseum in Warschau in der Ausstellung „Der Anfang des Weges,
August 1980–Dezember 1981“ gezeigt. Die Bilder von Uklejewski wurden auch in den ausländischen Ausstellungen u. a. „Word
Press Foto“ in Den Haag und „Interfoto“ in Prag präsentiert. Er erhielt Preise vom Bürgermeister der Stadt Gdingen, sowie vom
Minister für Außenhandel und Meereswirtschaft. Uklejewski bekam drei Mal den Preis des Ministers für die Seefahrt verliehen
und erhielt auch das Goldene Verdienstkreuz der Republik Polen, den Offiziersorden „Polonia Restituta“ (Orden der Wiedergeburt Polens).
Ein Teil seiner reichen Sammlungen schenkte er dem Staatlichen Archiv in Danzig, dem Stadtmuseum Gdingen, dem Museum der
Kriegsmarine sowie dem Historischen Museum der Stadt Danzig. Seine Arbeiten befinden sich auch in dem Archiv für Mechanische Dokumentation, sowie im Fotografie-Archiv.
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie hier:
http://www.mhmg.pl/
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