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Drostenhof
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Drostenhof

Mindestens seit 1389 sind die Herren von Merveldt als Burgmänner in Wolbeck nachgewiesen. Der Drostenhof wurde zwischen 1554 und 1557 im Ortskern von  Wolbeck im Renaissancestil  errichtet. Das zehn Jahre zuvor erbaute Torhaus zeigt noch gotische  Merkmale. Im 19. Jahrhundert dienten einige Räume im Erdgeschoss der neu eingerichteten preußischen Amtsverwaltung als Dienstzimmer. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden im Drostenhof Flüchtlinge und Heimatvertriebene Unterkunft. Seit 1975 befindet sich im Drostenhof das Westpreussische Landesmuseum.

Drostenhof


Geschichte des Museums

Ein erstes Westpreußen-Museum wurde 1975 im Drostenhof  zu Münster-Wolbeck eröffnet, seit 1983 steht das ganze  Gebäude für das Westpreußische Landesmuseum zur Verfügung.
Enge Kontakte bestehen zu polnischen Museen an der unteren Weichsel. Seit 1999 unterhält das Westpreußische Landesmuseum eine  Außenstelle in Krokow/Krokowa im Kreis Putzig/Puck unweit von Danzig.
Die Westpreußen-Bibliothek enthält ca. 12000 Bände. Sie ist über das Internet  unter der Adresse
http://212.23.140.172/voe/ VERBUNDKATALOG ÖSTLICHES EUROPA) erreichbar.

Das Westpreußen Archiv umfasst über 1000 Urkunden, Dokumente und Belege aller Art. Das Westpreußen  Fotoarchiv wird z.Zt. katalogisiert und Nutzern in der Zukunft in digitalisierter Form zur Verfügung gestellt..

Es besteht ein
“Förderkreis Drostenhof zu
Münster-Wolbeck e.V.”,
Vorsitzender ist
Dr. Reinhard Sappok,  
Petersheide 29,
48167 Münster-Wolbeck, 
Tel.: 02506 / 6216.

 

Danzigzimmer

Das Danzigzimmer, dass auch vom
Standesamt in Münster regelmässig
als Trauzimmer genutzt wird.